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Gästebuch Initiative Pro Flughafen Kassel e.V.
( 261 Personen sind seit dem 5.Mai 2004 eingetragen. )


Ihre Meinung zum Flughafen.

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81) adi tappe schrieb am 10.März 2007 um 12:55 Uhr:
Homepage: http://www.hannoversch-muenden.de
--
Da Herr Ries nicht mehr mit Mitgliedern der BI-HMÜ spricht, fragen Sie ihn mal bitte:
„Wird der Flughafen Calden VOR oder NACH dem Neubau geschlossen?“

Hintergrund:
Am 06.03.2007 äußerte sich Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee auf den SPIEGEL Onlineseiten: „Wir müssen auch etwas gegen Stau am Himmel tun. Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, die Anzahl der Flughäfen zu minmieren, Steuergeld zu konzentrieren, indem unwirtschaftliche Regionalflughäfen geschlossen werden.“


81b) Anzeige / Angebote schrieb am 24.Oktober 2017:
--

80) Martin Arend aus Kassel schrieb am 2.Dezember 2006 um 22:53 Uhr:
--
Zur Äußerung von Herrn Tappe: Difficile est satiram non scribere!

79) Elmar schrieb am 30.November 2006 um 15:20 Uhr:
--
Und Sie, Herr Tappe, wären in diesem Fall der Jupiter oder der Ochse?

78) adi tappe schrieb am 29.November 2006 um 23:56 Uhr:
--
Hallo Herr Arend,

um sich zum Thema Fluchhafen zu
äußern gilt nur:
Quod licet Iovi, non licet bovi.

77) Martin Arend aus Kassel schrieb am 19.September 2006 um 21:01 Uhr:
--
Herr Cebeci hat Recht.

Stellen wir mal gegenüber:
Kosten Flughafenausbau geplant 151 Mio. EUR, RegioTram 180 Mio. EUR (siehe www.regiotram.de). Hier fragt niemand nach Kosten-Nutzen und auch niemand führt das Argument an, die RegioTram sei überflüssig, da es ja in Kassel schon Straßenbahnen gibt.
Man könnte sich ja auch hinstellen und sagen, wir brauchen keine RegioTram, schließlich gibt es ja schon in Frankfurt und Hannover U- und S-Bahnen. Durch die RegioTram entsteht so gut wie kein einziger zusätzlicher Arbeitsplatz, und deren Reichweite
reicht maximal bis Melsungen. Das wird beispielsweise die Firma B.Braun sicherlich nicht dazu veranlassen, die Braunülen zukünftig per RegioTram zu transportieren. Und hierfür werden einerseits 180 Mio. EUR für ausgegeben, ohne dass auch nur IRGENDJEMAND
einmal Kosten-Nutzen ins Verhältnis setzt.
Man könnte glauben, ich wäre Gegner der RegioTram, das Gegenteil ist der Fall, ich halte das für eine innovative Verkehrstechnologie, die eine Förderung verdient. Es ist allerdings unverständlich, wenn die Calden-Investition gleichzeitig als Niedergang
des Abendlandes herausgestellt wird und das Argument mit den Kosten breitgetreten wird. Ich habe den Vergleich zur RegioTram gezogen, um zu zeigen, daß das Kostenargument nicht greift. Der Flughafenausbau ist vom Finanzvolumen annäherend mit der RegioTram
vergleichbar, allerdings ist seine Reichweite nicht bis ins mittlere Fuldatal beschränkt. Ein ausgebauter Regionalflughafen Kassel ist Nordhessens Tor zur Welt. Und nichts hat Nordhessen nötiger als ein bißchen mehr Weltläufigkeit.

Es muß für Herrn Tappe und Konsorten doch bedenklich sein, daß bereits jetzt der Logistikdienstleister GLS von Calden aus operieren möchte und die regionale Wirtschaft das Projekt ebenfalls befürwortet. Das heraufbeschworene totale Desinteresse scheint so nicht
zu existieren. Und das Bild von riesigen Frachtjets (die auf diversen Anti-Plakaten zu sehen sind) bekommt durch technische Grenzen breite Risse: für die vierstrahlige Boeing 747 (bzw. Airbus A340)ist selbst die 2.500m lange Bahn zu kurz.

Es muß aufhören, daß die nordhessischen Dauerbedenkenträger mit falschen Fakten und schwammigen Kostenargumenten Panik schüren. Gute Infrastruktur ist nie zu Nulltarif zu haben.

PS: Was kostet eigentlich der Krötentunnel unter der Lossetalbahn?

76) Kazim Cebeci aus Kassel schrieb am 18.September 2006 um 22:22 Uhr:
--
Hallo ich dachte dies wäre ein Portal der Flughafenbefürworter.
Aber ich sehe, es wird von den Flughafengegnen als Meinungsportal Mißbraucht.
Und genau da liegt das Problem, die Gegner reden reden und reden.
Und reden jede Menge wirres Zeug.
Ich nenne ihnen mal ein zwei Pasagen von einer Kundgebung bei der die beiden Parteien aufeinander trafen.

aber nicht Lachen bitte das ist purer ernst.

1. Wenn der Flughafen kommt schließen hier die Kliniken.
Antwort: deswegen sind in Frankfurt ja alle Krankenhaeuser geschlossen und alle fahren oder werden nac Kassel gefahren.
2. Die Haeuser werden alle nur die Hälfte Wert
Antwort: Deswegen kosten ja kleine Wohnungen in Frankfurt soviel wie ganze Freistehende Haeuser hier
3. Nachts kommt die Fracht
Antwort Ist doch gut das irgendjemand in der Republik an uns noch denkt.
Und die Fracht die komt bleibt ja nicht am Flugahfen liegen, die Fracht wird von Arbeitern und Angestellten an den bestimmungsort weitergeleitet.
Das bedeutet Arbeit gleich Geld gleich Wohlstand für alle.
4. Flugzeuge verpessten die Luft
Antwort: Und all die Reisenden die nach FRA oder Hannover oder noch weiter fahren verpessten nicht die Luft, die lAufen dorthin oder lassen sich Ökologisch glaich wie Star Treck hin beamen.
5 Flugzeuge sind Laut
Antwort: Ja aber ein Flugzeug in 500 Meter Höhe ist so leiser wie ein deftiger Furz nach dem Abendessen :-)
6. Man kann die Steuermittel die für den Flugahfen genutzt werden andersweitug verwenden ca 200 Millionen
Antwort: Die 200 Millionen sind nur für den Flughafen bestimmt und was nicht da ist kann man nicht ausgeben.
und so weiter und so weiter

Also für dem Flughafen und für Arbeitsplätze

75) K. Ernit aus Baunatal schrieb am 8.August 2006 um 21:32 Uhr:
--
Flughafen => PFUI!!!

Umwelt => HUI!!!

74) Elmar schrieb am 22.Mai 2006 um 22:07 Uhr:
--
Was soll das werden, Herr Tappe, ein Poesiealbum?

73) adi tappe schrieb am 20.Mai 2006 um 18:56 Uhr:
--
Ein Leserbrief in der HNA vom 20.05.06
Auch ich habe eine Umfrage veranstaltet, danach sind 100 Prozent der Befragten bereit, mit dem ICE ab Grebenstein oder Vellmar zu reisen, wenn er dort halten w�rde.
Ich zweifele nur noch ein bisschen, ob damit schon die Rechtfertigung zum Bau eines neuen Bahnhofs gegeben w�re, denn es m�ssten die Bahnsteige verl�ngert werden und nat�rlich brauchte man eine Halle, denn schließlich h�tte man dann ja auch einen Anspruch darauf, auf einem ICE-Bahnhof vor Wind und Regen gesch�tzt zu sein.
Aber der Ausbau der Bahnh�fe w�rde Arbeitspl�tze schaffen, und da k�nnte dann niemand mehr etwas dagegen einwenden.
Karl-Ernst Graf Grote-Schachten, Grebenstein

72) Yasin Kurt aus Kassel schrieb am 11.April 2006 um 11:58 Uhr:
Homepage: http://www.su-kassel.de
--
Guten Tag,
Mein Name ist Yasin Kurt, 13 Jahre aus Kassel und ich finde,
das der Flughafen Kassel-Calden ausgebaut werden solle!!!
Frohe Ostern ihnen allen,

MFG
Schüler Union Hessen
KV Kassel

Yasin Kurt
Veranstaltungsplaner

71) Elmar schrieb am 25.Februar 2006 um 10:59 Uhr:
--
Wie Herr Tappe schon richtig zitiert, es geht um Grasplätze und nicht um ein volkswirtschaftlich sinnvolles Verkehrsprojekt, das u.a. um so erfolgreicher wird, je mehr Menschen daran konstruktiv mitarbeiten. Im übrigen sollte Herr Tappe nicht unbedingt nach jedem Wortbeitrag greifen, der seine Haltung (und man muss Herrn Tappe zugestehen, dass dies auch eine unsachliche sein kann) zu unterstützen scheint. Ich darf mich selbst zitieren (5.11.2005): "Spannend wird es erst richtig, wenn die Fraport kritisch zum Ausbau von Calden Stellung nimmt. Das wird so ungefähr zwei bis drei Monate, nachdem die Lufthansa bei der Fraport eingestiegen ist, der Fall sein. Die Lufthansa will den Platz nicht, das sollte man endlich zur Kenntnis nehmen. Aber vielleicht wäre die abzusehende Entwicklung doch einmal eine gute Gelegenheit, ein richtig souveränes Produkt zu entwickeln, das einfach, einleuchtend und unschlagbar ist, um in Calden über alle Zweifel erhaben zu sein."
Na bitte: Wir haben Februar und zu den Schwierigkeiten von Lufthansa mit den Billigfliegern muss man sich nicht weiter äußern, das tun andere schon genug.

70) adi tappe schrieb am 24.Februar 2006 um 18:07 Uhr:
--
Zur Information an allen ProAirportanhäger.

Die kleinen Flughäfen «auf der grünen Wiese» im Lande, so auch den vieldiskutierten in Kasssel-Calden, beurteilte Wilhelm Bender* mit deutlicher Skepsis: «Es kann nicht sein, dass sich jeder Landrat seinen Grasplatz öffentlich subventionieren lässt. Mehr Unterstützung brauchen dagegen die acht Flughäfen in Deutschland, die die großen Drehkreuze sind.»

* Für die denen der Name nicht geläufig ist. Herr Bender ist der Vorsitzende der Fraport.

69) Hanna Reitsch schrieb am 17.Februar 2006 um 08:57 Uhr:
--
...

bitte nehmen Sie bzgl. Ihres Eintrages Kontakt zu uns auf: pro-ksf@myskoda.de

68) adi tappe schrieb am 13.Februar 2006 um 18:38 Uhr:
--
Herzlichen Glückwunsch zum 10-Jährigen.

Aber ob die Gäste bei der Beerdigung
auch noch kommen?

Siehe: http://www.wdr.de/tv/westpol/beitrag/2006/02/20060212_weeze.jhtml
Der FH Weeze ist ein Konversionsprojekt, aus einem Militärflughafen wurde ein Zivilflughafen. Um diese zivile Nutzung überhaupt zu ermöglichen war eine komplett neue Betriebszulassung notwendig. Diese Zulassung war jedoch mit Auflagen verbunden, die der Flughafen Weeze offensichtlich verletzt hat. Mit Calden, das schon immer zivil genutzt wurde, hat die Problematik in Weeze absolut nichts zu tun.

67) maren aus kassel schrieb am 11.Februar 2006 um 11:29 Uhr:
--
ich finde man sollte nicht immer nur an seine vorteile denken, sondern auch mal an die natur! schließlich gehören flugzeuge zu den größten umweltsünder!!!!!!!!!!!!!!!

66) Rainer aus Frankfurt/M. schrieb am 29.Januar 2006 um 22:00 Uhr:
Homepage: http://www.ig-oekoflughafen.de
--
Hallo,
werte Nordhessen.
Kann Herrn Tappe nur beipflichten, jeder Zivilflughafen sollte mal ENDLICH auf seine wirschaftl. Vor u. NACHTEILE untersucht werde !
Denn: Kaum jemand traut sich mal an die WIRTSCHAFTLICHEN Kehrseiten heran.
Trotz inernatl. Geflogenheiten kann man kaum einem Bürger verständlich machen, das ausgerechnet das schmutzigste, lauteste und 100% Katalysatorfreieste Transportmittel was nützliches sein soll ?!
Wieso wird nicht auf den 12-14% Anteil an der Klimaerwärmung durch Flugverkehr und damit verbundene Milliarden EURO teure Schäden durchkalkuliert ???
Wieso wird keine in die Millionen EUR gehende Schädigung u. Arbeitsplatzvernichtung in der Deutschen Tourismusbranche, Hotelerie, Bädervereinigungen berechnet ???
Weswegen intressiert sich kaum jemand über zerstörte Arbeitsplätze im Obstbauernbereich (eigene Untersuchungen !!!) - warum kostet ein Apfel aus Neuseeland weniger als einer in Deutschland produzierte ?
Wieso gehen Deutschlands traditionsreiche Rosenanbauer reihenweise pleite, weil eine solche Blume aus Südafrika, aus 6000km Entfernung billiger, ein Apfel aus 11000km günstiger sein kann ?
Alles das weil eine Lobbyiestengesteuerte Wirtschaft uns einreden will, das eine (längst überfällige) Kerosinsteuer schlecht wäre !
Wieso wird eine gutlaufende Chemiefirma am Randes des Flughafens mit Enteignung durch den ,,Landesvater,, (Koch) bedroht - wieso sollen wertvolle Chemierarbeitsplätze mit über 15.-EUR Stundenlohn durch welche für läppische 5,50EUR/h am FRA-Airport ersetzt werden ?
Leute... wacht auf... aus nem ökologischen Desater bringt ein Flughafen auch ne Menge wirschaftl. Probleme mit sich... und Fluglärm ist was scheußliches !!! Ich werde es gleich gegen Mitternacht zu spüren bekommen.
Hinterleuchtet mal die Beführwoter - und Ihr werdet fetsstellen: NUR Lobby - wenig Weitblick-Substanz, ich erlebe es schon seit der Startbahn 18 West.
Es grüßt herzlichst ein lobbyfreier, fluglärmgeschädigter (schnelltippender, sorry) Selbstständiger SÜDhesse
Ihnen geht es offensichtlich gegen Luftfahrt und Globalisierung allgemein. Das ist zu respektieren. Ansonsten hat Ihr Beitrag mit der spezifischen Zielsetzung von Kassel-Calden nichts zu tun. Was Ihre pauschale Behauptung bzgl. Befürworter betrifft urteilen Sie damit implizit über die IPFK, ohne auch nur ein einziges Mitglied persönlich jemals getroffen zu haben.

65) T. Wedekind aus Reinhardshagen schrieb am 20.Dezember 2005 um 22:07 Uhr:
--
Bin für den Ausbau und zwar lieber jetzt als gleich!!!

In der heutigen Zeit sollten Arbeitsplätze und
Wirtschaftlichkeit wichtiger sein, als ein bißchen Lärm.

64) adi tappe schrieb am 19.November 2005 um 16:55 Uhr:
Homepage: http://www.fluchhafen.de
--
Hallo Herr Arend,
"Ich persönlich schätze Herrn Tappe schon so ein, dass er im ganz normalen Leben nicht gerade ein glühender Anhänger der Deutschen Bank und ihrem Vorgehen in anderen Bereichen ist."

Stimmt!

MfG
adi tappe

63) Martin Arend schrieb am 5.November 2005 um 16:03 Uhr:
--
Das "Über-die-Rampe-bringen" wäre mal ein guter Ansatz. Das könnte z.B. Herr Weimar tun, der als Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport und als Hessischer Finanzminister die Fraport dazu bewegt, sich zu einem möglichen Engagement in Calden zu äußern. Das ist eine wichtige Frage: wenn die Fraport KS-Calden ähnlich wie Frankfurt-Hahn in ein stimmiges Gesamtkonzept mit dem Rhein-Main-Airport bringt, kann ein ausgebauter Flughafen eine Erfolgsgeschichte werden. Es wird ja immer wieder orakelt, daß Calden Rhein-Main in bestimmten Bereichen entlasten soll. Beispielsweise kann Calden die regionale Nachfrage nach Charterflügen (also klassicher Urlaubsverkehr) bedienen sowie Kleinfracht übernehmen, die derzeit auf Rhein-Main abgewickelt wird. Ergänzend könnte Calden ähnlich wie Hahn oder Köln-Bonn Standort von Low-Fare-Carriern werden, was auf Rhein-Main aufgrund ausgereizter Kapazitäten und damit hoher Flughafengebühren nicht möglich ist. Das paßt recht gut zur Zielsetzung, Frankfurt Rhein-Main als Hub (also Knotenpunkt) im Interkontinentalverkehr zu entwickeln. Kassel-Calden könnte also in den beschriebenen Bereichen Rhein-Main entlasten, um dort Kapazitäten für den Interkontinentalverkehr freizubekommen. Der beschriebene Ansatz eröffnet die Möglichkeit, einen Nutzungsmix zu etablieren, der zum einen für eine wirtschaftlich tragfähige Auslastung sorgt, zum anderen aufgrund mehrerer Geschäftsfelder das Risiko durch Aufteilung verringert (Diversifikation). Allerdings wäre es notwendig, wenn ein solches Konzept allmählich mal öffentlich entwickelt wird, damit die Bürger in unserer Region auch mal den Zusammenhang sehen können und sich vor diesem Hintergrund ein Urteil bilden können. Die Polemik Einzelner sowie die Versuche von einzelnen Megakonzernen, unliebsame Konkurrenz von Anfang an zu unterbinden, sollten nicht die alleinige Grundlage der Urteils- und Meinungsbildung sein. Ich persönlich schätze Herrn Tappe schon so ein, dass er im ganz normalen Leben nicht gerade ein glühender Anhänger der Deutschen Bank und ihrem Vorgehen in anderen Bereichen ist. Und dass GERADE die Herrschaften von der Deutschen Bank und der Lufthansa auf einmal die Hüter der Staatsfinanzen sein wollen, ist doch arg befremdlich, wo sie doch sonst an jeder Ecke versuchen, Steuerzahlungen zu drücken und sich aus der Finanzierung unseres Gemeinwesens zu verabschieden. Wenn die Lufthansa nur auf Plätzen landen würde, die NICHT aus Steuermitteln finanziert wurden, müsste sie wohl ganz schön lange in der Luft bleiben. Auf die interessenmäßigen und finanziellen Verflechtungen der sog. Deutschland AG untereinander möchte ich nur am Rande hinweisen. Da akzeptiere ich schon eher die Kritik von Herrn Hunold von Air Berlin, einer rein privaten und erfolgreichen Fluglinie, bei der er selbst (!!!) Gesellschafter ist, d.h. mit seiner Einlage haftet. Auch wenn ich diese Kritik nicht teile, hat sie für mich eine andere Qualität als das, was dort aus Frankfurter Finanzkreisen heraufdonnert.

62) Elmar schrieb am 5.November 2005 um 12:48 Uhr:
--
Na, ist doch ein guter Beweis, dass die strategische Marketing-Partnerschaft zwischen Deutsche Bank und Lufthansa funktioniert. Da wird schon mal über alles mit dem gleichen Zahlensatz drübergeschrubbt. Spannend wird es erst richtig, wenn die Fraport kritisch zum Ausbau von Calden Stellung nimmt. Das wird so ungefähr zwei bis drei Monate, nachdem die Lufthansa bei der Fraport eingestiegen ist, der Fall sein. Die Lufthansa will den Platz nicht, das sollte man endlich zur Kenntnis nehmen.Aber vielleicht wäre die abzusehende Entwicklung doch einmal eine gute Gelegenheit, ein richtig souveränes Produkt zu entwickeln, das einfach, einleuchtend und unschlagbar ist, um in Calden über alle Zweifel erhaben zu sein.
Vielleicht gibt es aber schon eins und man bringt es nur nicht richtig über die Rampe?

61) Martin Arend aus KS schrieb am 5.November 2005 um 11:11 Uhr:
--
Nette Website! Da stehen auch noch ganz andere Sachen drauf! Interessiert?

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5930&key=standard_document_826 8018

60) ich schrieb am 3.November 2005 um 20:14 Uhr:
Homepage: http://www.fluchhafen.de
--
Schon gelesen?
Was die Deutsche Bank von Kassel-Calden hält.

www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5930&key=standard_document_12701460
Mit Sicherheit gibt es in Deutschland Flughafenprojekte, die Zweifel an der wirtschaftlichen Notwendigkeit aufkommen lassen. Wie immer gehen aber Berichte, die von Ihnen angeführt werden, nicht in einem Wort auf die ganz speziellen Verhältnisse in Calden ein (wie auch der Bericht des Bund der Steuerzahler) sondern urteilen pauschal über alle Regionalflughäfen in Deutschland. Hierzu zwei bedeutende Punkte:
1. Calden ist im Gegensatz zu fast allen anderen Regionalflughäfen in erster Linie ein Gewerbeflughafen, eine Zielsetzung des Ausbaus ist die Stärkung des Gewerbegebietes. Ohne Ausbau wird der gesamte Gewerbestandort Flughafen Calden massiv gefährdet, denn niemand wird eine flugbetriebstechnisch sinnlose Sanierung bezahlen.
2. Die Fraport unterstützt den Ausbau von Calden, sie sollten sich einmal ernsthaft die Frage stellen, warum die Fraport Calden unterstützt. Der Flughafen Frankfurt ist der einzigste Flughafen in Deutschland mit heute schon massiven Kapazitätsengpässen. Daran wird auch eine vierte Bahn in Frankfurt nichts ändern. Für die Fraport bedeutet dies aber, am weiterhin wachsenden Low-Cost-Markt und auch Chartermarkt aufgrund von Kapazitätsengpässen nicht teilhaben zu können. Der Flughafen (Frankfurt)-Hahn stellt für die Fraport keine Konkurrenz dar, sondern ein lukrativer Partner. Nicht von ungefähr engagiert sich die Fraport in Hahn. Ähnlich wird es in Kassel sein. Calden wird speziell auf Low-Cost-Bedürfnisse angepasst sein, daneben im Charter- und Frachtbereich auch seine sehr guten Chancen nutzen. Marktstudien haben gezeigt, dass die Flughäfen Erfurt und Paderborn als „Staubsauger“ für Low-Cost und Charterflüge für den mittel- und südhessischen Raum nicht geeignet sind, Calden aber sehr wohl.
Warum soll nun Kassel auf diese historische Chance verzichten? Anstatt pauschale Berichte in diesem Gästebuch zu veröffentlichen würde uns wesentlich mehr interessieren, was Ihre BI als Zukunftsperspektive für die Region zu bieten hat.

59) Elmar schrieb am 28.September 2005 um 16:13 Uhr:
--
Es gibt Neuigkeiten für den Bund der Steuerzahler: EU-Verkehrkommissar Jacques Barrot sieht den Flugverkehr in Europa in den nächsten Jahren anwachsen und fordert - wegen der engen Kapazitäten - vehement den Bau neuer Verkehrsflächen für Flugzeuge.
Woher hat eigentlich der Bund der Steuerzahler seine Informationen? Aufgrund eigener Berechnungen kann doch die Aufnahme von KS-Calden in die ominöse Liste nicht zustandegekommen sein. Oder anders: Wer kontrolliert eigentlich die "Kontrolleure"?

58) BdSt Bund der Steuerzahler aus - schrieb am 28.September 2005 um 13:19 Uhr:
Homepage: http://schwarzbuch.steuerzahler.de
--
Aus dem Schwarzbuch 2005 des BdSt:
Der Flughafen Kassel-Cal den,
der ausgebaut werden soll, droht zu
einer großen aus Steuergeldern finanzierten
Investitionsruine zu werden.
Seit 2002 streben die vier Gesellschafter
des Flughafens, das Land Hessen,
die Stadt Kassel, der Landkreis Kassel
und die Gemeinde Calden danach, den
bestehenden Regionalflughafen zu erweitern.
Doch Wirtschaftlichkeitsüberlegungen
und die Erfahrungen anderer
Regional flughäfen scheinen bei dem
Vorhaben nur eine untergeordnete
Rolle zu spielen. Nachdem im Mai dieses
Jahres das Planfeststellungsverfahren
für die Flugplatzerweiterung
begonnen hat, werden die Zweifel an
dem Großpro jekt immer stärker. So
wurde die ursprünglich anvisierte
Investitions sum me von rund 100 Mio.
Euro bereits in der Planungsphase
überschritten und liegt jetzt schon bei
151 Mio. Euro. Ob ein Ausbau in diesem
Umfang überhaupt notwendig ist,
wird selbst von Fachleuten bezweifelt.
Denn die Flug möglichkeiten für die Region
Nord hessen sind vorhanden. Neben
dem Großflughafen Frankfurt liegen
mit Erfurt, Dortmund, Hannover
und Paderborn gleich mehrere
Regional flughäfen in zumutbarer Entfernung.
Durch den Ausbau wird eine
ruinöse Konkurrenzsituation geschaffen.
Flug gesellschaften und Branchenbeobachter
sagen eine Verschwendung
von Steuergeldern voraus. Den Steuerzahlern
wird statt eines zusätzlichen
Nutzens eine unzumutbare finanzielle
Belastung aufgebürdet. Und solange es
keine aussagefähige Kos ten-Nutzen-
Untersuchung gibt, ist auch völlig offen,
in welcher Höhe jährliche Folgekosten
für die Kom munen und das
Land anfallen werden. An einem rentablen
Betrieb zweifelt selbst der
Aufsichtratsvor sitzende der Flughafen
GmbH Kassel, Hessens Finanzminister
Karlheinz Wei mar. Er geht davon aus,
dass sich der derzeitige Betriebsverlust
von jährlichen 1,3 Mio. Euro auf etwa
4 Mio. Euro erhöhen wird.

57) Joachim aus Calden-Ehrsten schrieb am 28.September 2005 um 12:58 Uhr:
--
Wenn ich mir die Kommentare der Flughafen-Gegner anschaue,
kann ich eigentlich nur den Kopf schütteln. Meine Großmutter lebte
bis in die Achtziger in Berlin-Tempelhof. In den Schulferien haben mich
Flugzeuge kaum gestört, auch nicht aus dem Schlaf gerissen, wie manche Zeitgenossen
behaupten, es könne so sein, wenn Calden ausgebaut wird. Was mir jedoch
eher schlaflose Nächte bereitet, ist die hohe
Arbeitslosigkeit in der Region. Der Ausbau UNSERES Flughafens würde uns
eine kaum wiederzubringende Chance geben, Arbeit zu schaffen
und die ohnehin seit Eichels Ministerpräsidentenschaft arg vernachlässigte
Region endlich zu dem machen, was sie eigentlich ist:
Deutschlands Mitte. Es kämen Steuern in die Kasse,
die Kaufkraft würde steigen und die Attraktivität Nordhessens, und gerade
Caldens,
würde nahezu ins Unermessliche steigen. Also, lasst euch nicht
von Krötenzüchtern und Ruhemimosen
verunsichern und bringt diesen Flughafen endlich zum Laufen!
Gruß
Joachim aus Ehrsten

56) Dr. Ringshausen schrieb am 31.August 2005 um 14:44 Uhr:
--
Als Unternehmensberater und Anwohner vertrete ich nachhaltig den Standpunkt, dass sich eine bislang äußerst wirtschaftsstrukturschwache Region wie Kassel insbesondere angesichts ihrer besonderen zentralen Lage in Deutschland einer solchen Chance nicht verschliessen darf.
Durch eine vernünftige verkehrspolitische Planung des Flughafenausbaus kann die Ansiedlung interessanter Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sehr effektiv gefördert werden, ohne dass die nachteiligen Belastungen für Mensch und Umwelt damit unkontrollierbar würden.
Der Flughafenausbau Kassel ist eine historische Chance, die es gesellschaftlich und wirtschaftspolitisch unbedingt zu nutzen gilt. Es wäre mir ein besonderes Anliegen als Unternehmensberater, in den nächsten zehn Jahren die Unternehmen beraten zu können, die sich in
der Region niederlassen werden.

55) Klaus Mertens schrieb am 24.August 2005 um 15:22 Uhr:
--
Wenn Sie sich nicht rechtzeitig von den Kommentaren in der HNA distantzieren, müssen Sie mit solchen Stellungnahmen wie meiner rechnen. Ob Ironie oder bittere Wahrheit, stellt sich durchaus die Frage, welche Motivation jemand hat, der in Paderborn zu Hause ist, sich aber für den Flughafen Calden stark macht? Im Übrigen muss ich Ihren Kritikern zudem Recht geben: Alleine die Art wie Sie mit den Meinungen Anderer umgehen, zeigt welch Geistes Kind Sie sind. Kein Aushängeschild für einen konstruktiven Dialog und ein Voranbringen des Flughafens.

54) Klaus Mertens schrieb am 18.August 2005 um 13:42 Uhr:
--
Ich bin eigentlich ein Befürworter des Flughafenausbaus, da ich der Ansicht bin, dass die hier geplanten Inverstitionen der Region Nordhessen gut tun. Man kann nicht einerseits dauernd jammern, dass Nordhessen von der Politik stiefmütterlich behandelt wird und dann andererseits klagen, wenn tatsächlich etwas Großes geschieht. Was mich aber schockiert hat, ist die Motivation des Vorsitzenden der Initiative Pro Flughafen. Merkt diese Person eigentlich, dass sie mit den gleichen Argumenten wie die Flughafengegner arbeitet? Er will eben seine Ruhe vom Fluglärm haben und diese Art der Beeinträchtigung auf andere Regionen abschieben. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Hinzu kommt, dass durch diese eigenartige Motivation der eigentliche Zweck der Initiative ad absurdum geführt wird. Er will selber aus rein finanziellen Gründen keinen Lärm haben, verlangt dann aber von anderen, diesen auf sich zu nehmen, damit es in Paderborn leiser wird. Solche Leute schaffen das, was die Gegner des Flughafens bisher nicht schafften: Nämlich dass man sich in Opposition zu dem Vorhaben stellt. Man kann im Sinne der geplanten Erweiterung nur hoffen, dass die Initiative Pro Flughafen entweder ihren Vorsitzenden schnell wechselt um glaubwürdig zu werden oder kein Gehör findet, damit nicht noch mehr Menschen von diesem extremen Egoismus abgeschreckt werden.
Herr Mertens, Sie wissen nichts über die IPFK und schreiben einen Unsinn, der seinesgleichen sucht.

53) Tatjana aus Deutsch/Kassel schrieb am 10.August 2005 um 02:02 Uhr:
--
Würde mich über den Ausbau freuen aber meine Stimme kriegt ihr nur,wenn meine Freundin Nerjis bei ihnen eine Aubildung zur Flugbegleiterin bekommt *grins* ;-)
Lieben Gruß
Tatty

52) Sierra schrieb am 6.August 2005 um 17:46 Uhr:
--
Als ein zentrales Argument wird auf dieser
Seite angeführt, dass die Regionen innerhalb
der EU im Wettstreit stehen. Dies ist sicher richtig,
aber macht ein Regionalflughafen in einer Region, die
bereits hervorragend über andere Flughäfen (Paderborn/Lippstadt, Dortmund, Erfurt)
erschlossen ist, wirklich Sinn? Die Stadt Kassel hat bereits eine
ausgezeichnete Lage im ICE-Netz der DB und hat somit bestimmt
keinen generellen Standort-Nachteil gegenüber anderen Städten.
Sicherlich bringt ein eigener Flughafen ein gewisses Prestige und
evtl. auch einige wirtschaftliche Vorteile mit sich. Dies könnte
allerdings sehr teuer erkauft werden, wenn sich der Flughafen durch
die Nähe zu bereits existierenden Flughäfen wirtschaftlich nicht
rechnet. Für die Diskussion um den Ausbau wäre der Wunsch einer
Airline, Kassel-Calden anzufliegen, hilfreich.
Ich stelle es mir insgesamt recht schwierig vor, heutzutage eine oder
mehrere Airlines dazu zu bewegen, Kassel anzufliegen.
Sie tragen Argumente vor, die durchaus schlüssig sind. In der Tat sind die genannten Flughäfen nicht unerreichbar, niemand wird auf einen Urlaubsflug verzichten müssen, wenn der Ausbau nicht kommt. Unseres Erachtens geht es aber nicht in erster Linie darum, ein neues Angebot für Urlaubsflüge zu schaffen. Vielmehr geht es um die vielbeschworenen „Standortfaktoren“, die natürlich nicht ganz leicht zu vermitteln sind. Einige Beispiele:

Herr Vissmann als Heizungsunternehmer in Frankenberg investiert Millionen in seinen Flugplatz. Eine Zielsetzung ist dabei, den Flugplatz zukünftig wetterunabhängig anfliegen zu können. Das ist in Calden auch eine Zielsetzung, mit der jetzigen Ausrichtung der Bahn jedoch definitiv nicht realisierbar.

Wintershall und Kali & Salz als eine der letzten Unternehmen mit Sitz in Kassel werden ebenfalls vom Ausbau profitieren: Schon heute betreibt Wintershall eine Maschine ab Calden, die Einsatzreichweite als auch die Größe des Flugzeuges sind jedoch beschränkt. Zukünftig wird Wintershall seine internationalen Märkte direkt ab Calden zuverlässig erreichen können.

Eurocopter, ein Hauptarbeitgeber am Flughafen, wird von der Installation eines zukünftig vollständigen ILS profitieren. Derzeit können keine ILS-Einmessflüge vorgenommen werden, das wird sich ändern. Somit wird es Eurocopter zukünftig besser gelingen, Aufträge nach Calden zu holen, denn ein wichtiger Hemmschuh fällt zukünftig weg.

Ein ganz wichtiger Punkt: Die Befragung von Flugreisenden der FSG-Group hat ergeben, dass bereits ab dem Raum Schwalm-Eder die von Ihnen genannten Flughäfen als Abflughafen kaum noch eine Rolle spielen, in Fulda fliegen sogar 85% ab Frankfurt. Ein ausgebauter Flughafen Kassel zielt auf den mittelhessischen Raum, dort wo die Passagiere derzeit vorwiegend den Flughafen Frankfurt nutzen. Die FRAPORT unterstützt aber den Ausbau von Kassel massiv, der derzeitige Geschäftsführer von Calden stammt von der FRAPORT. Warum aber unterstützt die FRAPORT den Ausbau von Calden? In Frankfurt hat man ein Interesse daran, vorwiegend Chartermaschinen nach Kassel auslagern zu können, um für Langstreckenflüge keine Slots zu blockieren. Die Flughäfen Paderborn, Erfurt und Hannover sind sicher eine Konkurrenz, aber kaum für den mittelhessischen Raum.

Gute Chancen wird Calden auch im Incoming- sowie Frachtverkehr haben. Dazu bedarf es aber einer wetterunabhängig anfliegbaren Bahn.

Ein Punkt noch: Was passiert, wenn der Ausbau nicht kommt: Die Verluste werden aufgrund der Flugproblematik zementiert, das Land Hessen wird diese Verluste sicher nicht auf Dauer tragen. Somit droht unweigerlich die Schließung des Platzes. Ein verheerendes Signal für den Wirtschaftsstandort Nordhessen.

Was den Wettstreit der Regionen betrifft: Versetzten Sie sich in die Lage eines Unternehmers, der einen Standort mit Landebahn sucht: Wofür würden Sie sich entscheiden: Für einen maroden Flugplatz Calden ohne vollständiges ILS oder z.B. für einen Standort im Airpark Karlsruhe-Baden bzw. Flughafen Braunschweig, beides Plätze mit ähnlicher Gewerbestruktur wobei Karlsruhe bereits eine moderne Landebahn vorhält, und Braunschweig bald eine haben wird?

Vielleicht haben Sie ja mal Zeit und Lust, mit uns persönlich zu reden: Fast jeden Donnerstag treffen wir uns ab ca. 19 Uhr in der Flughafengaststätte.


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